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Nikolaus Habjan, 1987 in Graz geboren, studierte Musiktheaterregie an der Universität für Musik Darstellende Kunst in Wien. Bereits im Alter von 15 Jahren beschäftigte er sich mit dem Puppentheater und perfektionierte bei Neville Tranter den Einsatz von Klappmaulpuppen, die er in seinen Inszenierungen verwendet. Erste Puppentheater-Produktionen entstanden im Schubert Theater in Wien, Der Herr Karl, Freaks, Schlag sie tot und F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig, die 2012 mit dem „Nestroy Preis“ ausgezeichnet wurde.

 

Mit seinen Inszenierungen mit Puppen und Schauspielern ist Nikolaus Habjan zu Gast am Wiener Burgtheater (Fool of love – Shakespeare Sonette; Elfriede Jelinek: Schatten – Eurydike sagt; Werner Schwab: Volksvernichtung), am Wiener Volkstheater (Gotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise, Christine Lavant: Das Wechselbälgchen, Wien ohne Wiener – Eine Georg Kreisler Revue), im Wiener Rabenhof Theater (6 Österreicher unter den ersten fünf; Kottan ermittelt – Das Puppen-Musical), am Schauspielhaus Graz (Albert Camus: Das Missverständnis; 2016 für den Nestroy-Bundesländerpreis nominiert; Paulus Hochgatterer: Böhm, 2018 für den Nestroy-Bundesländerpreis nominiert), im Next Liberty Graz (Johann Wolfgang von Goethe: Faust, der Tragödie erster Teil), aber auch am Münchner Residenztheater (Pierre Carlet de Marivaux: Der Streit), an der Bayrischen Staatsoper (Carl Maria von Weber: Oberon), im Schauspielhaus Zürich (Ausschliesslich Inländer – Eine Georg Kreisler Revue), im Landestheater NÖ in St. Pölten (Elfriede Jelinek: Am Königsweg) und im Theater an der Wien (Carl Maria von Weber: Oberon). Im Oktober 2019 inszenierte er am Theater an der Wien Faust von Charles Gounod und im Jänner 2020 Salome von Richard Strauss. Im Schauspielhaus Graz steht er mit Neville Tranter in The Hills are Alive seit November 2019 gemeinsam auf der Bühne.

Für März 2020 war die österreichische Uraufführung von „Der Leichenverbrenner“ von Ladislav Fuks in der Dramatisierung von Franzobel in seiner Inszenierung am Wiener Akademietheater geplant. Bedingt durch die Corona-Krise fand die Premiere erst am 08.Oktober 2020 statt. Am 10. Oktober 2020 fand die Uraufführung „Alles nicht wahr! – ein Georg Kreisler Abend“  mit Nikolaus Habjan  und Franui ( ursprünglich für die Bregenzer Festspiele 2020 geplant im Haus für Mozart in Salzburg statt. 

Nikolaus Habjan tritt mit verschiedenen Musikern – darunter der Musikbanda Franui und der Pianistin Ines Schüttengruber im In- und Ausland als Schauspieler, Kunstpfeifer und Sänger auf.

2008

Stipendiat der „Richard-Wagner-Stiftung“, Bayreuth

2009

Leistungsstipendium der Univ ersität für Musik und darstellende Kunst Wien

2009

Startstipendium des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst für Musik und darstellende Kunst

2010

Best Off Styria Publikumspreis für Der Herr Karl

2011

Preis der Stiftung der Grazer Theatergemeinschaft

2012

Nestroy-Preis für F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig

Nominierung für den Aargauer Förderpreis „Grünschnabel“ für „Becoming Peter Pan – an epilogue to Michael Jackson“.

2014

Aargauer Förderpreis für junges Figurentheater „Grünschnabel“ für „F:Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig“

2015

Das Missverständnis wurde für den Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Bundesländer-Aufführung“ nominiert.

2016

Outstanding artist award – Darstellende Kunst Bundesministeriums für Kunst und Kultur

2016

„Wolfgang Swoboda“-Preis für Menschlichkeit im Strafverfahren  Laudatio & Dankesrede

2016

Dorothea-Neff-Publikumspreis

2016

Nestroy-Publikumspreis

2017

Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opern-Festspiele

„TZ – Rosenstrauß“  für „Der Herr Karl“

2018

Nestroy-Publikumspreis

2018

Josef-Krainer-Heimatpreis

2018

BÖHM wurde für den Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Bundesländer-Aufführung“ nominiert.

2019

„DIE PRESSE“ verlieh Silber in der Disziplin Theater Österreich für „Am Königsweg“

nachtkritik.de – Theatertreffen wurde „BÖHM“ unter die besten 10 besten Inszenierungen gewählt.