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Heute Premiere! Miguel Cervantes „Don Quijote“ als Puppentheater!

Liebe Freunde, heute am 09. Oktober 2013 ist Daumendrücken angesagt ... Die Probenzeit war spannend, anstrengend und mit den fantastischen Kollegen Simon Meusburger, Manuela Linshalm, Lisa Zingerle und Lena Madl erarbeiteten wir den Klassiker für das Puppentheater. Wir freuen uns darauf, Euch zahlreich im Schubert Theater begrüßen zu dürfen! Miguel Cervantes über 400 Jahre alter zum Weltklassiker gereifte Roman bildet die Grundlage dieser Figurentheater Produktion . Zwei Puppenspieler, Nikolaus Habjan und Manuela Linshalm spielen darin in den verschiedenen montagehaft aneinandergereihten Episoden  die unterschiedlichsten Figuren und lassen so die kühnen Visionen des „Ritters der traurigen Gestalt“ lebendig werden. Die zentralen Themen des Romans sind bei Cervantes – ähnlich wie in den Stücken seines Zeitgenossen Shakespeare – Fragen: „Was ist Wirklichkeit? Was ist Traum? Der Konflikt zwischen dem Ideal und der Realität. Wie geht die Gesellschaft mit Wahnsinn oder einem Verrückten um?“ – Diese Themen können in der Form des Figurentheaters ideal umgesetzt werden. Ebenso die enge, untrennbare Freundschaft des Don Quijote mit Sancho Pansa wird durch die Figur und ihrer Verbindung zum Spieler wunderbar dargestellt. „Don Quijote“ begegnen wir heute in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Menschen, die daran scheitern dem gängigen Gesellschaftsklischee zu entsprechen und für sich keinen anderen Ausweg finden als die Flucht in die Phantasiewelt  der Tagträume bis hin zur Wahnvorstellung. Für alle diese Menschen soll unsere Don Quijote-Puppe eine Reflexionsfläche sein.   Puppenspiel: Nikolaus Habjan und Manuela Linshalm Regie: Simon Meusburger Textfassung: Georg Holzer und Johannes Schmid Puppendesign: Nikolaus Habjan Puppenbau: Nikolaus Habjan und Lisa Zingerle Kostüm: Lisa Zingerle Bühne: Billie Lea Lang Lichtgestaltung: Simon Meusburger Regieassistenz: Lena Madl Layout Programmheft und Flyer: Viktoria Huber   Fotos: © Schubert Theater / Barbara Pálffy
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Am 17. November 2013 im Burgtheater: Künstlergespräch

<Künstlergespräch Folge 16> 17.11.2013  11:00 Uhr Haide Tenner im Gespräch mit Tilo Nest und Nikolaus Habjan Ein Orest, der Abba-Lieder singt und ein Puppenspieler, der eigentlich Musikregisseur ist, sind diesmal die Gesprächspartner von Haide Tenner: Tilo Nest und Nikolaus Habjan, derzeit gemeinsam in „Fool of Love“ auf der Bühne zu erleben. Tilo Nest, nach Engagements in Deutschland und der Schweiz seit 2009 Ensemblemitglied am Burgtheater, ist derzeit in „Elektra“, in Ibsens „Die Frau vom Meer“ und ab Anfang November in Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“ zu sehen und als Sänger mit seinem seit vielen Jahren erfolgreichen Programm „ABBA jetzt“ unterwegs. Auch Nikolaus Habjan hat eine musikalische Ausbildung, ist studierter Musikregisseur, Theaterdirektor und Schauspieler, aber seine außerordentliche Fähigkeit, Puppen auf der Bühne Leben einzuhauchen hat dem 26 Jährigen nicht nur einen „Nestroy“ eingebracht, sondern auch die Liebe des Publikums . Derzeit verkörpert er mit seiner Puppe Elfriede Jelinek in „Schatten (Eurydike sagt)“. In Zusammenarbeit mit den Freunden des Burgtheaters.
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Die ersten Kritiken zu „Max´n Morizz“

"Max'n Morizz" stecken in jedem von uns: Lausbuben-Rap in Linz Von Apa | 22.04.2013 - 10:38   Das Linzer Landestheater hat am Sonntag bei der Musiktheater-Eröffnungs Mut bewiesen: In "Max'n Morizz" verleihen die Hip-Hopper Texta und Nikolaus Habjans Wilhelm Buschs Lausbubenstreichen Pepp.   Texta rappen bei „Max’n Morizz“.   Schräger Humor und Sozialkritik halten sich gekonnt die Waage . Experiment gelungen, Premierenpublikum lachte. "Dieses war der erste Streich", entschuldigte sich Intendant Rainer Mennicken vor Vorstellungsbeginn für ein Computerproblem, das ein kleineres Chaos bei der Sitzplatzvergabe und kurzzeitig Aufregung bei den Besuchern ausgelöst hatte. "Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen", hieß es dann in altbekannter Manier, bis dröhnende Beats den erhobenen Zeigefinger gleichsam brachen. Texta rappten gespielt böse, in Begleitung der Nachwuchsterroristen Max (Aurel von Arx) und Morizz (Nina Sarita Müller): die Sturmhaube über dem Kopf, eine Hand im Schritt, die andere erhoben und zur Faust geballt. Dominik Günther ("Es ist kein Kinderstück geworden") zeigt in seiner Bearbeitung zwei dauergeile "Jungs von der Straße", die voll im Saft stehen, nur Flausen und Fäkalsprache im Kopf haben und bei jeder Gelegenheit mit dem Seniorenpärchen Dipl.-Ing. Bernhard Schwingenschläger (Puppenspieler Habjan) und Adelheid von Schnotz (geführt von Manuela Linshalm) zusammenkrachen. An Buschs Kinderbuchklassiker erinnern hier nur die antiquierten Reime und die Streiche, heutige soziale Spannungsfelder werden in knapp eineinhalb Stunden durchexerziert: die desillusionierte Jugend, das viel diskutierte Schulsystem, Geldsorgen, Hunger, die übermächtige Finanzwelt etc. Gewitzt und gleichzeitig klug die eigens komponierten Texta-Nummern, fesselnd die Inszenierung, in der sich die Künstlerriege mehr als einmal über sich selbst lustig macht: "Das ist plumpes deutsches Regietheater! In zehn Minuten rennt ein Nackerter über die Bühne", wettert beispielsweise Schwingenschläger, bis wenig später eine Puppe ohne Kleidung auftaucht. Der giftige Alte, mehr als überzeugend und lebensecht von einem gerade einmal 25-Jährigen gespielt, und Von Arx als Max, der mit einmaliger Körperbeherrschung ständig unter Strom steht, sind die eindeutigen Hauptdarsteller dieses Abends. Und die Moral von der Geschicht'? Max'n Morizz stecken in jedem von uns. Da wird gestichelt, dem andern eins ausgewischt, Macht demonstriert und immer wieder die Sau rausgelassen - bis letztendlich die Sache eskaliert: Nun sind die Pensionisten vermummt, mit Pistolen in der Hand. Die Bengel werden kurzerhand erschossen, im Haus ist der vermeintliche Frieden eingekehrt. "Die Akteure ändern sich, nur die Themen und Probleme bleiben", rappen Texta und bekommen ebenfalls allesamt eine Kugel ab. (S E R V I C E - "Max'n Morizz feat. Texta", Inszenierung und Bearbeitung: Dominik Günther, Bühne und Kostüme: Heike Vollmer, Musik: Texta, Dramaturgie: Franz Huber; in der BlackBox des Linzer Musiktheaters, alle Vorstellungen im April sind ausverkauft, weitere Termine im Mai und Juni; statt eines Programmhefts wird um 5 Euro eine CD mit den Texta-Songs angeboten; www.musiktheater-linz.at) (B I L D A V I S O - Bilder sind im Pressebereich von www.musiktheater-linz.at verfügbar. Beachten Sie dabei bitte die Copyrighthinweise.) (Schluss)   ORF Oberösterreich ooe.orf.at   „Max und Moritz“ als Hip-Hop-Version Wilhelm Buschs „Max und Moritz“ aus dem Jahr 1865 wird am neuen Linzer Musiktheater mit der Musik gegenwärtiger Jugendkultur angereichert. Die Linzer Hip-Hop-Band Texta verwandelte die alten Reime in Rap. Die lautmalerische Sprache in Wilhelm Buschs „Max und Moritz“ inspiriert seit jeher zu Vertonungen des weltberühmten Kinderbuch-Klassikers, der in rund 300 Sprachen übersetzt wurde.   Texta wagt Experiment Am neuen Linzer Musiktheater hat man nun ein Experiment gewagt. Die bekannte oberösterreichische Band „Texta“ erzählt die Streiche von Max und Moritz in der musikalischen Sprache der Jugend, dem HipHop.   Bis Mitte Juni zu sehen Unter dem Titel „Max’n Morizz“ wird die zeitgenössische Version der „Bubengeschichte in sieben Streichen“ nun bis Mitte Juni in der Spielstätte „Black Box“ im neuen Linzer Musiktheater auf die Bühne gebracht.   Links: Musiktheater Linz www.nachrichten.at     Foto: SN/wikipedia/manfred werner
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